www.elskemadeira.de

Seite 33

  Caminho Real 23

Im April auf dem Pico Ruivo

Die Vielfalt kann man vor Ort auf dem städtischem Markt von Funchal bewundern. Der Text muss renoviert werden.

Der Caminho Real 23 geht einmal rund um die Insel, 173km und 7900m Höhenunterschied.

Wer auf Madeira Urlaub machen will, ist herzlich willkommen.

Die Levada dos Piornais von Funchal nach Câmara de Lobos

 

 

unterwegs in São Jorge

Es gibt ein neues Projekt, und zwar den Caminho Real 23, die Umrundung der Insel in 8 Tagen, im Mai 2027.

auf dem Weg der Levada dos Piornais

Inzwischen

Das Projekt soll im Mai 2027 starten

Aber die schönen Aussichten sind keine Selbstverständlichkeit, sie müssen erwandert und erobert werden.

Der Blick mittendrin auf dem PR 2

Obwohl die Insel nur 741 Quadratkilometer groß ist (im Vergleich dazu hat Sylt 99,14 Quadratkilometer) und theoretisch mit dem Auto an einem Tag umfahrbar wäre, ist das praktisch nicht machbar aufgrund der Höhenunterschiede und unwegsamen Wege.

 

 

 

Bordado do Funchal (Stickkunsthandwerk im Museum)

Wir denken noch oft an die Zeit im Januar zurück, weil es so schön war.

Aber die nächste Reise ist schon geplant, und im Zusammenhang mit den Vorbereitungen stieß ich auf einen weiteren berühmten Madeira-Liebhaber, und zwar Gustaf Gründgens, den Schauspieler und Theaterregisseur, der in der Zeit des Nationalsozialismus berühmt und verehrt wurde und bis in die sechziger Jahre als umstrittener, aber auch umjubelter Intendant und Akteur gefeiert wurde. Er besaß nach seinen ersten Madeira-Urlauben im Reid's Hotel ein Haus in Sao Goncalo, das sein Geliebter und der spätere Lebensgefährte von Christoph Eschenbach von ihm erbte. Die Figur des Gustaf Gründgens war dann Vorlage für zahlreiche Dramen und Romane, unter anderem für den Roman Mephisto von Klaus Mann, der jahrelang in Deutschland verboten war, weil nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts die Ehre des Toten (hier: Gründgens) vor der Freiheit der Kunst (hier: Mann) als schützenswert galt.

Auf der Suche nach weiteren Zusammenhängen mit Madeira fand ich unter anderem eine Liebesgeschichte aus dem London des Jahres 1756, "The affecting story of Lionel and Arabella, who, by most unhappy accident, first discovered the island of Madeira". Außerdem hat der norwegische Maler Johan Frederik Eckersberg auf Madeira seine Tuberkulose-Erkrankung ausgeheilt und während seines zweijährigen Aufenthalts eine Serie von Lithographien geschaffen.

Blick von oben auf Ribeira da Janela

Obwohl Madeira das ganze Jahr hindurch ein angenehmes warmes Klima hat, kann es, wenn man in die Berge aufbricht, empfindlich kalt und auch schon mal nass werden.

Auf der sicheren Seite ist man an der Südküste. Deshalb haben sich viele ausländische Bewohner wie Deutsche, Engländer, Franzosen dort niedergelassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

im jardim tropical

Diese Seite beschäftigt sich mit der portugiesischen Insel Madeira. Madeira (Holz) liegt eineinhalb Flugstunden von Lissabon entfernt auf dem Breitengrad von Casablanca. Das erste Mal war ich dort in den 80er Jahren zu Besuch, mit zwei Freunden und um Silvester dort zu feiern. Ich erinnere mich an den madeirensischen Brauch, nachts von Haus zu Haus zu ziehen, zu singen und zu tanzen, um von den Bewohnern zu einem Glas und einem Häppchen eingeladen zu werden. Ilha das flores, die Blumeninsel wird Madeira auch genannt, da das ganze Jahr hindurch Blütezeit zahlreicher Blumen ist. Makaronesien, Inseln der Glückseligkeit, sollen im 6. Jahrhundert vor Christus von den Phöniziern entdeckt worden sein (als Atlantis). Christoph Columbus besuchte die Insel 1478 als Zuckerhändler. Papst Leo X. erhob Madeira im Jahr 1514 zu einer eigenen Diözese. Seit 1986 ist Portugal und damit Madeira Mitglied der Europäischen Union, ist aber eine autonome portugiesische Region mit eigener Regierung. Heute gilt Joao Goncalves Zarco als Inselentdecker im Jahr 1419.

Der natürliche Reichtum der Insel besteht in ihrer Beschaffenheit, Klima und daraus resultierendem Pflanzenreichtum, der eine Vielzahl tropischer und subtropischer Pflanzen beherbergt, die geerntet werden können und zur ewigen Blüte beitragen. Das hat schon vor Jahrhunderten wohlhabende Reisende angezogen, die sich prachtvolle Residenzen und Parkanlagen bauen ließen. Durch das Atlantikklima gilt sie auch als Ort der Genesung von zahlreichen Krankheiten besonders der Lungen und Herz-, Kreislaufbeschwerden.

Blick auf Paul do Mar